Fachvortrag "Stress im Alter"

Rund 40 Personen interessierten sich für das Thema «Stress im Alter» und fanden sich im Saal des Restaurants Sonnental ein. Frau Linda Schmollinger von der Pro Senectute verstand es, die Anwesenden in ihren Bann zu ziehen. Es stellt sich z. B. die Frage, bin ich dem Stress unterworfen, weil ich nicht schlafen kann oder kann ich nicht schlafen, weil ich den Stress nicht abbauen kann? Stress hängt grundsätzlich auch nicht vom Alter ab, sondern tritt in jedem Alter auf. Macht er sich in irgend einer Form im Menschen bemerkbar, lässt er sich auch durch einfache Uebungen wieder abbauen. Bereichert wurde der Vortrag mit solchen einfachen Entspannungsübungen, welche zu Hause oder auch unterwegs jederzeit angewendet werden können. So verbreitet der Zustand auch ist, so vermeintlich einfach lässt er sich in den Griff kriegen, aber eben wie so Vieles: es ist eine «Kopfsache» eines jeden Einzelnen.

Halbtagesausflug A. Vogel AG, Roggwil

In aufgelöster Stimmung ging es mit zwei Reisecar nach Roggwil wo wir von drei freundlichen Hostessen begrüsst wurden.

Als erstes wurde die beachtliche Schar von rund 60 Interessierten über die Entstehung der A. Vogel AG instruiert. Erstaunlich, wie mit Wissbegier und Interesse an der Natur durch eine Einzelperson ein Unternehmen entstand, das sich weltweit mit ca. 500 Mitarbeiter etabliert hat. Alfred Vogel scheute keine Mühe und Aufwand die Heilkraft der Kräuter zu erforschen und auf deren Wirkung das optimale herauszuholen. Bis ins hohe Alter verschrieb er sich der Kräuterheilkunde.

In drei Gruppen unterteilt erfolgten die Informationen via Power Point mit fachkundiger Begleitung. Ein Rundgang durch die Produktion war leider aus hygienischen Gründen nicht möglich. Im eigenen Garten und Felder rund um das Betriebsareal konnten sogar die Kräuter gekostet werden.

Zurück im Fürstenland durften wir im Hofstadel einen feinen Znacht geniessen. Vom «Stadelchef» und unter Mithilfe durch sein Personal wurden wir persönlich bedient und zum Abschied gab es seine obligaten Schlummertrunks auf den Heimweg; erneut ein rundum gelungener Anlass, vorbildlich organisiert durch unsere Reiseleiterin Antoinette Wick.

Tagesausflug vom 22. Juni 2022

 

Die Vorfreude musste gross gewesen sein, denn schon zwanzig Minuten vor Abreise fanden sich die meisten Teilnehmer am Einsteigeort ein. Mit zwei Reisecar, total 67 Senioren/innen, ging es über den Seerücken zum grosszügig angelegten Schiffshafen von Kreuzlingen. Dort hiess es Leinen los über den Untersee zur Insel Reichenau, wo uns die beiden Chauffeure wieder erwarteten und uns mit zwei Inselführern durch die interessante Insel führten. Es hätte noch einiges mehr zu erzählen gegeben; äusserst interessant, welche Bedeutung die Insel für das Kloster St. Gallen und das «Schwabenland» in früheren Zeiten hatte. Nach der Verköstigung im Hotel Löchnerhaus bot sich die Gelegenheit die Insel noch auf eigene Faust zu erkunden. So ging es dann am späten Nachmittag via Frauenfeld noch auf den Stählibuck. Auch dort war uns Petrus immer noch gut gesinnt und wir konnten uns im Garten für den Rest der Heimreise  stärken.

Wanderung vom 11. Mai 2022

 

Das herrliche Wetter animierte rund 40 Vereinsmitglieder an der Maiwanderung teil zu nehmen. Schon bei der Hinfahrt eröffnete uns der Seerücken einen herrlichen Blick über den Bodensee. Auf dem Apfelweg ging es durch Felder und vor allem durch exakt linear angelegte Obstkulturen auch an eindrücklichen Häusern und geschmückten Gärten vorbei. Im Feierlenhof in Altnau konnte jeder individuell seinen Durst und Hunger stillen und so konnte wieder die Heimreise nach Andwil angetreten werden; immer im Blick den majestätischen Säntis.

 

Jubiläums-Hauptversammlung vom 30. März 2022

Schon beim Aufmarsch der 124 stimmberechtigten Mitglieder war eine gelöste Stimmung zu spüren. Vermutlich hielt die überstandene Corona-Pandemie doch noch einige von einer Teilnahme ab.

 

Der Apéro wurde begleitet von den bekannten ehemaligen Andwiler-Musikanten und so konnte Neo-Präsident Stefan Lenherr zum ersten Mal seine Mitglieder an einer HV begrüssen; notabene die nachgeholte 75-jährige-Jubiläums-Versammlung des Verein. Zu diesem Festanlass beehrte uns Gemeindepräsident Toni Thoma und überbrachte Grüsse von der Gemeinde Andwil. Er stelle fest, dass in unserem Verein einiges für eine funktionierende Dorfgemeinschaft auf die Beine gestellt wird und bedankte sich beim Vorstand für die geleistete Arbeit.

 

Den statuarischen Traktanden wurden ohne Diskussionen einstimmig zugestimmt. So auch der Rechnung 2021, die mit einem Gewinn von Fr. 1 337.94 erfolgreich abschliesst. Dem Budget 2022 und dem Jahresbeitrag von Fr. 25.- pro Mitglied wurde ebenfalls zugestimmt. Den Revisoren blieb nur noch die von Markus Schwendimann vorbildlich zusammengestellten Zahlen auf die Richtigkeit zu bestätigen. Der scheidende Präsident Josef Signer wurde für seine Arbeit geehrt und der abtretenden Kassierin Ruth Löpfe wurde ebenfalls in Abwesenheit der beste Dank ausgesprochen.

 

Aufgelockert wurden die Traktanden durch illustre Einlagen von Antoinette Wick aus früheren Zeiten aus dem Vereinsleben. Ebenfalls machte uns Antoinette «glustig» auf die Ausflüge im Jahre 2022. Heinz Siebenmann stellte seine Wanderungen vor; auch immer eine Teilnahme wert. So fand die HV seinen Abschluss und man konnte sich dem geselligen Teil widmen. Zur Feier des Tages gab es ein reichhaltiges Essen, zubereitet unter Mithilfe von Roland Zahner und seiner Crew und vorbildlich in der Verteilung und Organisation von unserer Vereins-Wirtin Edith Pfister. Das Ganze immer unterhalten von den ehemaligen Andwiler-Musikanten mit träfen Witzen von Albert Noger.

 

Fasnachtshöck vom 1. März

Gerade rechtzeitig für die Fasnächtler!! Die grosse Erleichterung nach der Lockerung durch den Bund bezüglich den Coronaeinschränkungen. So fanden sich die gewohnte Anzahl Seniorinnen und Senioren im fasnächtlich geschmückten Otmarsaal ein. Georg Kegel unterhielt die Anwesenden aufs Beste mit seiner Harmonika und sogar auf dem Flügel fand er die passenden Tasten. Er animerte damit die Anwesenden zum Singen und einige wagten sich sogar aufs Tanzparkett; gestärkt durch Speis und Trank. Das Bedürfnis nach einem ungezwungenen Zusammensein war spürbar, musste doch der Saal am frühen Abend für den nächten Anlass regelrecht freigesetzt werden.